Our Projects

Unsere Projekte

Schulalltag bewegen, und schaffen Raum für Begegnung, Austausch und persönliche Entwicklung. Ob in Gruppen, im Klassenverband oder gemeinsam mit Eltern – die Angebote sind so vielfältig wie die Menschen, die an Schule beteiligt sind. Sie machen Mut, stärken Gemeinschaft und unterstützen dabei, neue Perspektiven zu entdecken und den eigenen Weg zu finden.

5er-Kompass – Begleitung im ersten Jahr

Der Wechsel auf die weiterführende Schule ist spannend, aufregend und manchmal auch ein bisschen wie eine Reise in unbekanntes Gelände. Damit niemand den Überblick verliert, begleiten wir die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen während ihres ersten Schuljahres.

Nachdem die Klassen angekommen sind, stellen wir uns vor: Wer sind wir eigentlich? Was machen wir an der Schule? Wo findet man uns? Und warum sind wir keine Lehrkräfte, obwohl wir ständig in der Schule unterwegs sind? Gemeinsam klären wir diese Fragen und zeigen, wie Schülerinnen und Schüler unkompliziert mit uns in Kontakt treten können.

Jedes Teammitglied begleitet dabei zwei 5. Klassen und nimmt regelmäßig am Klassenrat teil. So lernen wir die Schülerinnen und Schüler in ihrem Schulalltag kennen, bauen Vertrauen auf und haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Gleichzeitig erhalten wir wertvolle Einblicke in die Entwicklung der Klassengemeinschaft und können frühzeitig unterstützen, wenn Herausforderungen auftreten.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften entsteht ein gemeinsamer Blick auf die Bedürfnisse der Klasse. So schaffen wir gute Bedingungen für ein respektvolles Miteinander, eine positive Lernatmosphäre und einen gelungenen Start in den neuen Lebensabschnitt Schule.

Honigpost

Zur Weihnachtszeit wird es in der Schulsozialarbeit besonders süß: Die Honigpost startet!

Alle Schülerinnen und Schüler, die mitmachen möchten, erhalten einen persönlichen Umschlag mit ihrem Namen und ihrer Klasse. Diese Umschläge hängen während der Adventszeit an unserer Honigpost-Wand und warten darauf, gefüllt zu werden. Allerdings nicht mit Süßigkeiten, sondern mit etwas, das oft noch wertvoller ist: freundlichen Worten, ehrlichen Komplimenten und kleinen Botschaften der Wertschätzung.

Die Herausforderung dabei? Nicht nur den besten Freundinnen und Freunden etwas Nettes zu schreiben, sondern auch Mitschülerinnen und Mitschülern, die man vielleicht noch gar nicht so gut kennt. So entsteht die Möglichkeit, den Blick füreinander zu schärfen und Stärken zu entdecken, die im Schulalltag manchmal unbemerkt bleiben.

Dabei gelten klare Regeln: In die Umschläge wird nicht hineingeschaut, weder in den eigenen noch in die der anderen. Außerdem haben Beleidigungen, Gerüchte oder Anschuldigungen hier keinen Platz. Die Honigpost lebt von Respekt, Freundlichkeit und einem wertschätzenden Miteinander.

Kurz vor den Weihnachtsferien werden die Umschläge verteilt. Für viele Schülerinnen und Schüler ist es ein besonderer Moment, die gesammelten Nachrichten zu lesen und zu erfahren, wie sie von anderen wahrgenommen werden.

Die Honigpost zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel positive Wirkung ein paar ehrlich gemeinte Worte entfalten können – und dass Freundlichkeit manchmal das schönste Geschenk ist.

Step-In

Manchmal braucht es gar keine langen Gespräche, um weiterzukommen. Oft reicht ein kurzer Moment, um Gedanken zu sortieren, Fragen zu klären oder einfach gehört zu werden. Genau dafür gibt es unseren Step-In.

In regelmäßigen, kurzen Gesprächssequenzen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, freiwillig mit uns ins Gespräch zu kommen. Dabei können sie eigene Anliegen einbringen oder sich mit Impulsen beschäftigen, die wir zu unterschiedlichen Themen vorbereiten. In den Klassen 5 und 6 stehen vor allem Gefühle, Konflikte und gelingende Kommunikation im Mittelpunkt. Ab Klasse 7 rücken zunehmend Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung und die Auseinandersetzung mit eigenen Stärken, Herausforderungen und Zielen in den Fokus.

Durch die regelmäßigen Begegnungen entsteht eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, die weit über einzelne Gespräche hinausgeht. Die Schülerinnen und Schüler wissen, wer wir sind, wie wir arbeiten und dass sie mit ihren Anliegen jederzeit auf uns zukommen können. Gleichzeitig kennen wir die Klassen und ihre Dynamiken bereits gut, sodass Herausforderungen oft früh erkannt und gemeinsam bearbeitet werden können.

Auch für Lehrkräfte bietet der Step-in einen verlässlichen Mehrwert. Der kontinuierliche Austausch und die enge Zusammenarbeit ermöglichen es, Entwicklungen in der Klasse aufmerksam zu begleiten und bei Bedarf gezielt zu unterstützen.

Kurz gesagt: Der Step-In ist ein fester Ort für Begegnung, Entwicklung und unkomplizierte Unterstützung im Schulalltag – damit alle gut durch das Schuljahr kommen.

Elterncafé

Keine Sorge: Unser Elterncafé ist kein Elternsprechtag in Verkleidung. Hier gibt es weder Zeugnisnoten noch erhobene Zeigefinger. Stattdessen stehen Kaffee, Begegnung und ein offener Austausch im Mittelpunkt.

Das Elterncafé bietet Eltern, Erziehungsberechtigten, Lehrkräften und Schulsozialarbeit die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen – ganz unkompliziert und ohne konkreten Anlass. In entspannter Atmosphäre können Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und Einblicke in die Lebenswelten von Schule und Familie gewonnen werden.

Dabei verstehen wir Eltern als Expert:innen für ihre Kinder. Niemand kennt die eigenen Kinder so gut wie sie. Gleichzeitig kann Schule manchmal wie ein eigenes kleines Universum mit besonderen Regeln, Abläufen und Begriffen wirken. Das Elterncafé schafft Raum für gegenseitiges Verständnis und hilft dabei, Brücken zwischen beiden Welten zu bauen.

Durch die regelmäßigen Treffen entstehen Vertrauen, Transparenz und wertvolle Beziehungen. Missverständnisse können frühzeitig geklärt, Unsicherheiten abgebaut und gemeinsame Lösungen entwickelt werden, bevor aus kleinen Fragen große Sorgen werden.

Die Themen bestimmen dabei die Eltern selbst. Mal geht es um Schule und Lernen, mal um die Herausforderungen des Familienalltags und manchmal auch einfach um die Frage, wie andere Eltern bestimmte Situationen erleben. Kleine Impulse oder Informationen aus dem Schulleben können den Austausch ergänzen, im Mittelpunkt stehen jedoch immer die Begegnung und das Gespräch. Unser Ziel ist es, Schule als einen Ort zu gestalten, an dem Zusammenarbeit nicht erst beginnt, wenn Schwierigkeiten auftreten. Denn wenn Elternhaus und Schule einander kennen und verstehen, profitieren am Ende vor allem die Kinder.

Familien- und Lebensplanung

Die Schulzeit dauert nicht ewig. Irgendwann rückt die Frage näher: Und was kommt danach?

Im Projekt „Familien- und Lebensplanung“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen gemeinsam mit der Schulsozialarbeit und weiteren Teamer*innen mit den vielen kleinen und großen Fragen des Erwachsenwerdens. Denn das Leben nach der Schule besteht nicht nur aus Berufswahl und Bewerbungen, sondern auch aus zahlreichen Entscheidungen und Herausforderungen, auf die man selten im Mathematik- oder Deutschunterricht vorbereitet wird.

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Themen wie Ausbildung, Finanzen und den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Wir sprechen darüber, was Versicherungen eigentlich sind, wie ein Einkauf geplant werden kann und welche Aufgaben im Alltag plötzlich in die eigene Verantwortung übergehen. Kurz gesagt: Es geht um die Dinge, bei denen viele Erwachsene manchmal selbst noch kurz eine Suchmaschine befragen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den persönlichen Stärken der Schülerinnen und Schüler. Welche Fähigkeiten bringe ich bereits mit? Was fällt mir leicht? Welche Eigenschaften helfen mir in Ausbildung, Beruf und Alltag? Gemeinsam setzen wir uns mit sogenannten Soft Skills auseinander und entdecken, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind und welche noch weiterentwickelt werden können. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben zu begleiten, Orientierung zu geben und sie dabei zu unterstützen, eigene Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Denn wer seine Stärken kennt und weiß, welche Herausforderungen auf ihn zukommen können, startet mit deutlich mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in den nächsten Lebensabschnitt.

Jungengruppe: Männlich. Menschlich

Was bedeutet es eigentlich, ein Junge oder ein Mann zu sein? Und wer entscheidet das überhaupt?

In der Jungengruppe beschäftigen sich die Teilnehmer gemeinsam mit diesen und vielen weiteren Fragen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht starre Rollenbilder oder vorgefertigte Antworten, sondern die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit, den eigenen Gefühlen und den Herausforderungen des Alltags.

Gemeinsam sprechen wir über Themen, die Jungen bewegen: Freundschaft, Konflikte, Erwartungen, Unsicherheiten, Mut, Verantwortung und die Frage, wie ein gutes und zufriedenes Leben gelingen kann. Dabei geht es auch darum, die eigenen Verhaltensweisen besser zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit schwierigen Situationen zu entwickeln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Emotionsarbeit. Denn Gefühle zu erkennen, auszudrücken und angemessen mit ihnen umzugehen, gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten für gelingende Beziehungen und persönliche Entwicklung. Die Gruppe bietet einen geschützten Rahmen, in dem Offenheit, Respekt und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind.

Zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, persönlichen Werten und dem Wunsch, seinen eigenen Weg zu finden, entstehen oft Spannungsfelder. Die Jungengruppe lädt dazu ein, diese bewusst zu reflektieren und herauszufinden, was den Einzelnen stärkt und glücklich macht.

Unser Ziel ist nicht, den „richtigen Mann“ zu formen. Unser Ziel ist es, Jungen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden – selbstbewusst, verantwortungsvoll und mit einem guten Zugang zu sich selbst und anderen.

Arne Thoms

Sozialarbeiter (BA)

0152 545 040 38

Julia Möckel

Sozialarbeiterin (BA)

0173 748 99 38

Thea Büchler

Grundschule

0172 403 11 94

In den Pausen sind wir immer persönlich für euch da. Außerhalb der Pausenzeiten erreicht ihr uns telefonisch oder per Mail.

Was brauchst du?

Raum für Begegnung, Austausch und Unterstützung

Von Pausenangeboten und Beratung bis zu Klassenrat, Prävention und Projekten – die Schulsozialarbeit begleitet Schülerinnen und Schüler in vielen Bereichen des Schulalltags.

Unser Konzept

Unsere Haltung. Unser Auftrag. Unser Verständnis.

Welche Haltung steckt hinter unserer Arbeit, welche Ziele verfolgen wir und wie verstehen wir Schulsozialarbeit? Konzept und Leitbild geben Antworten und zeigen, woran sich unsere Arbeit orientiert.